Schamane
Schamanismus ist die wahrscheinlich älteste von den Menschen bekannte Methode des Heilens. Vor allem Sibirien, Zentralasien und bei den Indianerstämmen, ist er verbreitet. Der Schamane hat die Fähigkeiten, Geister zu Bannen und sie bitten, Menschen zu heilen. Er versetzt sich durch Trommeln oder anderen Hilfsmitteln (auch Drogen häufig) in Trance. Er bereist in diesem, schamanischen, Bewusstseinszustand, dem sog. "Nicht-Alltäglichen Wirklichkeit, eine der Ober-, Mittel- und Unterwelten und arbeitet dabei sehr oft mit einem Krafttier (z.B. Bison, Adler, Pferd). Mit seinem Krafttier heilt er die kranke Seele, bzw. holt verloren gegangene Seelenteile wieder zurück. Das Krafttier dient seit der Steinzeit als bedeutendster "Hilfsgeist" schamanischer Kraft. Der Schamane selbst, ist ein Vermittler zwischen den Welten, Mann und Frau, in der Alltagsrealität. Bei den Indianern ist er der Priester, der Wahrsager und der Heiler. Die alten Traditionen, Erforschungen im Medizinwesen, die heute vielfach weiterentwickelt worden sind, werden dort noch weiter zelebriert, helfen aber, ohne Zweifel immer noch. Das Amt der Schamanen bei den Indianerstämmen, werden üblicherweise vererbt, nach seinem Tod, wird der Schamane als Geist verehrt. Auch heute werden Reisen zu Schamanen angeboten, zu Nativs in den USA, sowie Workshops und einiges an Literatur.
Schlüsselwörter
Die 4 Schlüsselwörter (Wissen, Wollen, Wagen, Schweigen) bilden die 4 Säulen des Magiers. Im Prinzip erklärt es sich von selbst, was dies bedeutet. Man könnte sagen, ohne genügend Forschung und dem wahren positiven Willen, der Motivation, sollte der Magier seine geheimen Zauber nicht wagen. ;-)
Samhain
(= Sommer- Ende); Halloween, Samhain ist ein keltisches Feuerfest mit einer 5000- jährigen Tradition. Damit zählt es zu den ältesten Festen der Menschen überhaupt. Samhain wird in der Nacht zu Allerheiligen gefeiert, am 31. Oktober. Die Tradition der Hexen sieht es vor, einen Teller mit Essen vor der Tür und eine Kerze ins Fenster zu stellen, um den Toten den Weg zu erleichtern, der ihn ins "Land des ewigen Sommers" führen soll. Dem Toten dienen, im Boden vergrabene Äpfel als Wegzehrung. In dieser Nacht sprechen die Hexen mit den Toten und deuten die Zukunft. Früher holten sich die Hexen eine Flamme vom großen Feuer, um zu Hause den Ofen zu nutzen und Kerzen zu entzünden. Heutzutage spricht nichts dagegen, Samhain als besinnlichen Tag, in Gedanken an die Verstorbenen, zu verbringen oder Halloween mit einer Maskerade oder Party zu feiern, so wie es in den USA, und seit einigen Jahren auch in Deutschland, Brauch ist.
Spiritismus
Sammelbegriff für Methoden, mit Geistern verschiedenster Art mittels eines Mediums zu kommunizieren. Zu diesem Zweck wird eine sogenante Seance, eine Sitzung oder Versammlung zur Anrufung der Wesen, abgehalten. Das Medium fällt in Trance, der angerufene Geist ergreift Besitz von ihm und teilt ihm seine Botschaft mit. Er teilt sich durch das Stimmorgan des Mediums, durch automatisches Schreiben, Malen oder ähnliches mit.
Sigillenmagie
Sigillen sind in der Neuzeit durch den britischen Magier und Künstler, Austin Osman Spare, wieder ins magische Leben gerufen worden. Es handelt sich dabei um ein Symbol, welches sich durch einen Wunsch gebildet wird. Dabei schreibt der Anwender die Worte seines Wunsches auf, streicht die doppelten Buchstaben weg und bildet aus den verbleibenden Buchstaben ein Symbol, welches stilistische und nicht mehr zu erkennen aufgezeichnet wird. Dabei ist es wichtig, den Wunsch vor den Augen zu haben, um die Sigille aufzuladen. Danach wird die Sigille mit Hilfe von Meditation, Trance, etc ins Unterbewußtsein verankert und vergessen. Helfen kann dabei, die gemalte Sigille zu verbrennen, sie zu begraben oder zu der Sammlung der anderen Sigillen zu legen. Hauptsache, man weiß nicht mehr wofür die jeweilige Sigille steht. Anders als in der Antike oder in der frühen Neuzeit, werden bei der Sigillenmagie neue Symbole gebildet und nicht vorherbestimmte Siegel oder Symbole.
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